Nr. 79 - Scheues Katzenkind

 

Ohne großes Risiko kann man ein scheues oder wildgeborenes Katzenkind zu einer sehr menschenbezogenen, geselligen Katze dazu nehmen. Denn bis zum Alter von einem halben Jahr, manchmal auch länger, nutzen Jungkatzen die Erfahrung älterer Artgenossen. Wenn der Wildling immer vor Augen hat, dass der gefürchtete Zweibeiner nicht bedrohlich ist, taut er schneller auf. Solche „Lehrerkatzen“ hatten meistens selbst eine behütete Kindheit und kennen Menschen deshalb nur von ihrer besten Seite. Dieses Vertrauen strahlen sie aus und zeigen es durch Körpersprache und Stimme. Allerdings sollte man einer Oldie-Katze keinen jungen Wildling zugesellen. Sie ist damit meistens überfordert und zieht sich zurück.
Helgas Katzenpost