Nr. 71 - Wieder entdeckt
| Bevor „chemische Keulen“ verwendet wurden, machten sich Katzen als Mäuse- und Rattenfänger nicht nur nützlich sondern unentbehrlich. Später ersetzten Gifte die lebenden Schädlings-Bekämpfer. Heute besinnen sich nicht nur Bibliotheken, Museen und Kirchen wieder an den preiswertesten, natürlichsten Mäuseschreck, denn Gift und Fallen durchschauen die kleinen, schlauen Nager schnell. So beugen Katzen einer neuerlichen Mäuseinvasion schon durch ihre Anwesenheit vor und halten den Nachwuchs in Schach.
Das hat man auch in St. Petersburg erkannt. Die Eremitage beherbergt nicht nur Kunstschätze von Weltruhm, sondern auch 50 Katzen. Schon bei Zarin Katharina der Großen verteidigten die Katzen die Kunstschätze gegen die gefrässigen Nager. Sie werden bis heute liebevoll vom Wachpersonal umsorgt und leben im Keller auf und unter den Heizungsrohren, wenn sie nicht gerade auf Jagd sind. |
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| Helgas Katzenpost |










