Newsletter - Indis Schicksal
| Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: Durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen. Hemmingway |
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Liebe Katzenfreunde,
heute berichten wir über das Schicksal eines Perserkaters, der – Sie lesen richtig – über das Internet verkauft, besser gesagt verhökert wurde. Indi wurde am 10.9.2001 als Indian vom Tanneneck geboren. Er führte ein schönes Leben, bis sich seine Besitzer scheiden liessen. Der hübsche Perserkater mit Näschen blieb bei „Herrchen“. Wie das Leben so spielt, war nicht mehr viel Zeit für das vorher geliebte Katerle und als sich eine Freundin fand, die weit entfernt wohnte, wurde es am Wochenende mitgenommen oder einfach zu Hause gelassen. Die meisten Katzen fahren nicht gern Auto und Indi mochte das überhaupt nicht. Zeit hatte man auch nicht mehr für ihn! Was sollte er also tun? Klar, protestieren.
So verrichtete er seine „Geschäftchen groß und klein“ nicht mehr im Kistchen, sondern überall in der Wohnung. Das „stank“ natürlich seinem Besitzer und so beschloss er: Indi muß weg! Dabei war er so „freundlich“ ihn nicht im Tierheim abzugeben – da hätte er auch dafür bezahlen müssen – sondern er verkaufte ihn im Internet. Die neuen Besitzer bezahlten 250 € ahnungslos, dass Indi durch sein Schicksal traumatisiert war. Sie dachten, wenn er ein liebevolles Zuhause hat, dann gibt sich die Unsauberkeit. Dem war aber nicht so, denn auch nach drei Wochen hatte der schwarze Puschel seine Leidensgeschichte nicht vergessen, er benutzte das Kistchen einfach nicht – also flog er raus! Der ehemalige Besitzer wollte ihn unter keinen Umständen zurücknehmen…Wieder war die letzte Rettung für das arme Tier die Katzenhilfe Stuttgart und man hofft, dass sich geduldige, katzenerfahrene Menschen finden, bei denen die Samtpfote ihr Trauma vergisst. Liebe Katzenfreunde, vielleicht ist diese traurige Geschichte Ihnen eine Warnung vor solchen privaten Geschäften im Internet. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich eine Katze nur über eine Tierschutzorganisation wie z.B. die Katzenhilfe oder aus dem Tierheim zu suchen. Hier werden die Tiere nur mit rechtsverbindlichen Abgabeverträgen abgegeben und wenn ein Zusammenleben überhaupt nicht klappt, wird das Tier auch zurückgenommen. Das ist eine gute Option für Mensch und Tier. Übrigens stellte der Tierarzt der Katzenhilfe fest, dass Indi eine Blasenentzündung hatte. Nachdem diese behandelt war, hat der Kater das Kistchen in der Pflegestelle immer brav benutzt! Helga Pinnau
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heute berichten wir über das Schicksal eines Perserkaters, der – Sie lesen richtig – über das Internet verkauft, besser gesagt verhökert wurde. Indi wurde am 10.9.2001 als Indian vom Tanneneck geboren. Er führte ein schönes Leben, bis sich seine Besitzer scheiden liessen. Der hübsche Perserkater mit Näschen blieb bei „Herrchen“. Wie das Leben so spielt, war nicht mehr viel Zeit für das vorher geliebte Katerle und als sich eine Freundin fand, die weit entfernt wohnte, wurde es am Wochenende mitgenommen oder einfach zu Hause gelassen. Die meisten Katzen fahren nicht gern Auto und Indi mochte das überhaupt nicht. Zeit hatte man auch nicht mehr für ihn! Was sollte er also tun? Klar, protestieren.