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Heidi & Peter

Geschlecht: 
w / m
Nummer: 
4099
Die ängstlichen Kätzchen suchten in einem ausrangierten Bahnwärterhäuschen direkt an den Bahngleisen Unterschlupf – beide waren unkastriert, abgemagert, hatten Parasiten und waren in einem allgemein schlechten Zustand.

Peter hat ein Handicap: Bedingt durch einen Unfall (Schwanzabriss) ist er inkontinent - er verliert teilweise Kotkugeln und hinterlässt Pfützen, wo er sitzt, und bei Aktivitäten tröpfelt er. Heidi und Peter sind 2018 geboren und inzwischen kastriert, geimpft und gekennzeichnet. Die Kätzchen sind noch ängstlich, tauen aber gegenüber ihrer Pflegemama langsam auf. Gesucht sind Menschen mit Katzenerfahrung und einem großen Herz.

Notfell Peter ist so lustig, fidel und glücklich zusammen mit seiner Schwester Heidi! Peter ist es egal, wenn er da und dort eine Pfütze hinterlässt, tröpfelt oder Kot verliert – er merkt es ja nicht. Was wir suchen sind Menschen mit Katzenverstand und großem Herz – zwei Zimmer mit Möbeln und Böden, die leicht zu reinigen sind - Kratzbaum und Bettchen kann man mit Inkontinenzunterlagen zum Wechseln auslegen. Ein gesicherter Frischluftplatz für die Kätzchen wäre wünschenswert.

Hier weitere Info zu Sorgenkaterle Peter: Die Inkontinenz bei Peter ist organisch bedingt: das Kreuzbein so wie der Schwanzwirbel sind so verändert bzw.verbogen, dass man operativ nichts machen kann. Der Chirurg hat sich die Röntgenaufnahmen lange angeschaut und gemeint, dass da nicht nur ein Unfall, sondern auch ein Gendefekt vorliegt. Der Tierarzt hat Peter etwas zum Aktivieren der Nerven gespritzt, aber diese sind so geschädigt, dass kaum Hoffnung besteht, dass eine Besserung eintritt. Eine Überlaufblase hat er nicht, also man muss da nichts ausdrücken. Er merkt es schlichtweg nicht, wann er muss: Peter kann damit leben, ist auch schmerzfrei, auswildern geht jedoch nicht, denn er muss unter Kontrolle bleiben. Er neigt sowohl zu Verstopfung/Durchfall (deshalb sollte ein Pulver unters Futter beigemischt werden) als auch zu Blasenentzündung (deshalb kann er im Winter auch nicht nur draußen in einem Gehege sein, zu meiden sind Nässe und Kälte). Peter lässt sich zwar von seiner Bezugsperson streicheln, aber Windeln anlegen geht (noch) nicht.

Gibt es Hoffnung auf ein Zuhause für das rote Katerle zusammen mit Heidi? Heidi ist gesund, hängt aber sehr an Peter, sodass die beiden unbedingt zusammen bleiben sollen. Wir wissen, dass die Chancen einer Vermittlung schlecht stehen, aber wir hoffen dennoch auf ein Zuhause für die Fellschätze. Bedingt durch Peters Handicap und auf Empfehlung des Tierarztes kommt nur Wohnungshaltung in Frage. Ideal wären pflegeleichte Böden zum wischen – und Wickelunterlagen für seine Lieblingsplätze. Bei ernstgemeinten Interesse klären wir gerne weiter auf. Die Kätzchen lieben auf ihrer Pflegestelle den Katzenbalkon sehr, deshalb sollten sie in ihrem zukünftigen Zuhause auf jeden Fall auch einen gesicherten Frischluftplatz haben – vernetzter Balkon oder ein für Katzen ausbruchsicherer Garten wäre ein Traum. Da Heidi ihren Peter heiß und innig liebt, werden sie nur zusammen vermittelt.

Kontakt gerne über nebenstehende Mail oder Telefon – AB vorhanden, bitte Tel Nr. für einen Rückruf hinterlassen.

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Mitglied im Deutschen Tierschutzbund

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